CBD Rechtlage auf der Welt und in Europa

Aktualisiert: Juli 4


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Zugegeben, 2020 lief für uns alle wahrscheinlich nicht besonders rund. Doch es war auch das Jahr, in dem der Europäische Gerichtshof entschied, dass CBD kein Suchtmittel und auch kein Betäubungsmittel ist und als solches auch nicht eingestuft wird. Die UN nahm Cannabis außerdem von der Liste der harten Drogen. Also erstmal ein toller Erfolg im Bereich der teilweise unklaren CBD Rechtslage.


Selbst wenn wir in Deutschland vorerst weniger von dem Vergnügen haben, könnte die Neubewertung von Hanf auch dem Konsum seines nicht psychoaktiven Bestandteils Cannabidiol längst überfällige Türen öffnen.


CBD oder auch Cannabidiol wird aus der Cannabis-Pflanze hergestellt, allerdings muss CBD ganz klar von seinem psychoaktiven Gegenspieler THC abgegrenzt werden.


Zum Glück sind CBD Öle hierzulande zunehmend über das Internet oder in Drogerien oder ausgewählten Supermärkten erhältlich. Damit du auch sonst auf dem neuesten Stand bist, haben wir uns angeschaut, wie es im Rest Europas und der Welt aussieht.



Welche Einstellung hat die EU zu CBD


Mitte 2020 drohte die EU-Kommission noch mit der Einstufung von Hanfextrakten mit CBD als Betäubungsmittel.


Im November desselben Jahres wurde ihr von oberster Stelle die Entscheidung abgenommen, indem der europäische Gerichtshof urteilte: Sofern der THC-Gehalt von maximal 0,2 Prozent eingehalten wird, handelt es sich um kein Betäubungsmittel.


Natürlich hat uns das erleichtert. Aber sind mal ehrlich, alles andere wäre absolut falsch gewesen. Gleichzeitig fällt CBD noch immer unter die Richtlinien der EFSA, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Diese empfiehlt, den Verkauf von Lebensmitteln mit CBD an eine Prüfung durch die jeweilige nationale Lebensmittelbehörde und die Zulassung als sogenanntes Novel Food zu knüpfen.


Als Novel Food gelten Nahrungsmittel, welche vor dem 15. Mai 1997 nicht im Handel waren oder verzehrt wurden. Ohne weiteres erlaubt sind hingegen Aroma- oder Kosmetikprodukte mit CBD – sofern sie den Höchstwert an THC nicht überschreiten natürlich.



Der Umgang mit CBD: Wie wird mit CBD Produkten in anderen EU-Länder umgegangen


Da die Instanzen der EU nur Empfehlungen vorgeben, ist dies in vielerlei Hinsicht unbefriedigend und gestaltet den Durchblick, wer nun was darf und wer nicht, eher schwierig.


CBD-Öl mit einem THC-Gehalt von bis zu 0,2 Prozent ist in den meisten EU-Ländern erlaubt. In der Schweiz kann der THC Gehalt auch schon mal bis 1% betragen. Wenn wir einen Blick nach Frankreich werfen, dann sind dort lediglich CBD-Isolate, also Produkte mit 0 Prozent CBD erlaubt. Länder wie die Slowakei oder Litauen verbieten CBD Öle gänzlich.


Wenn man es so betrachtet kommen wir in Deutschland eigentlich noch ganz gut davon. Das heißt wir zum Teil noch eine recht entspannte CBD Rechtslage. Allerdings wird hier auch noch viel zu ungenau und nicht diversifiziert genug betrachtet, was nun geht und was nicht. Eines ist klar: CBD haltige Blüten sind der Justiz momentan ein Dorn im Auge.



DIE CBD RECHTSLAGE VON AUSSERHALB EUROPAS


Die Regulation und Meinung zu Cannabis in den jeweiligen Ländern ist ausschlaggebend für die Handhabe.


In Ländern wie Kanada, Uruguay und in einigen Bundesstaaten der USA ist sogar der Konsum THC-haltiger Substanzen in der Freizeit erlaubt, und das auch schon seit längerem – und wer weiß, vielleicht gehört Deutschland irgendwann auch dazu? Allerdings glauben wir, dass hierbei noch ein langer weiter vor uns liegt. Im Großen und Ganzen schreit die unklare CBD Rechtslage danach endlich reguliert und strukturiert zu werden. Sollte dies eintreten werden sowohl Verbraucher als auch Produzenten und Händler eine deutliche Erleichterung verspüren.


Ob man es glauben mag oder nicht, sogar in China ist CBD bei einem Gehalt von maximal 0,3 Prozent THC erlaubt, während CBD-Produkte in Japan kein THC enthalten dürfen. Israel zählt zwar zu den Vorreitern in der Erforschung von CBD, erlaubt derzeit aber nur den Verkauf in Apotheken. Und als eines der wenigen afrikanischen Länder genehmigt Südafrika bestimmte Hanfextrakte mit CBD. Diese müssen jedoch einige Vorgaben erfüllen, wie eine THC-Höchstgrenze von 0,001 Prozent.


Um nach dem ganzen Wirrwarr wieder einen klaren Kopf zu bekommen, helfen ein paar Tropfen von unserem Bio CBD Öl. Denn das ist ja zum Glück erlaubt.

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